Neues Erscheinungsbild, starke Wirkung: Rebranding strategisch für Reputation nutzen

Haus der Industrie // Wien
Profi-Treff
19. Mai 2026
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien, Schöller Saal, 2.Stock

Wie gelingt Rebranding in der Praxis – und wie wirkt es sich messbar auf die Unternehmensreputation aus?

Sowohl OMV als auch Mavie Med haben ihre Marken in den Jahren 2024 bzw. 2025 neu ausgerichtet. Doch was steckt strategisch dahinter – und wie wird ein Rebranding erfolgreich umgesetzt?

In dieser Veranstaltung geben wir Einblicke in die Hintergründe, Ziele und Herausforderungen eines Rebrandings. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie die Transformation sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation gestaltet wurde – und wie sich der Erfolg auf die Reputation messen lässt.

Im Panel diskutieren:

  • Barbara Werwendt (Unternehmenskommunikation, Mavie Med) & Martin Jesser (Klinikmarketing, Mavie Med)
  • Michael Piringer (Corporate Brand & Partnerships, OMV)
  • Stefan Schiel (Österreichische Gesellschaft für Kommunikation und Reputation / marketmind)

 

Freuen Sie sich auf fundierte Impulse von OMV, Mavie Med und der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikation und Reputation sowie auf praxisnahe Erfahrungsberichte.

Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen und einen fachlichen Austausch.

Eintreffen: 17:45 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr

Nachbericht

Rebranding beginnt nicht beim Logo 

Wie viel mehr hinter einem Rebranding steckt als neue Farben oder ein modernes Design, wurde beim PRVA-PRofi-Treff zu Rebranding und Reputation deutlich.

Mit OMV und Mavie Med standen zwei Unternehmen im Mittelpunkt, die sich gerade mitten in großen Veränderungsprozessen befinden. Schnell wurde klar: Rebranding ist heute weit mehr als ein neuer Markenauftritt. Es geht darum, Veränderung sichtbar und verständlich zu machen.

 

Bei OMV stand vor allem die Frage im Raum, wie sich eine große Transformation auch in der Marke widerspiegeln kann. Das Unternehmen entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Weg vom klassischen Öl- und Gasunternehmen hin zu neuen Energie- und Kreislaufwirtschaftsmodellen. Das Rebranding sollte genau diesen Wandel sichtbar machen. Besonders spannend war dabei der internationale Zugang. Denn eine Marke funktioniert nicht überall gleich. Unterschiedliche Märkte, Kulturen und Zielgruppen mussten mitgedacht werden, gleichzeitig sollte der neue Auftritt aber weltweit wiedererkennbar bleiben. Gerade dieser Balanceakt zwischen globaler Marke und lokalen Anforderungen zeigte, wie komplex moderne Markenführung geworden ist.

Und manchmal zeigt sich die Wirkung einer Marke an ganz unerwarteten Stellen: Nach dem neuen Markenauftritt wurden selbst OMV-Tankstellen insgesamt moderner und hochwertiger wahrgenommen. Bis hin zu Aussagen wie: „Der Kaffee schmeckt besser.“ Obwohl sich am Produkt selbst nichts verändert hatte.

 

Auch bei Mavie Med wurde deutlich, wie emotional Rebranding sein kann. Gerade im Gesundheitsbereich hängen Menschen stark an vertrauten Namen, bestehenden Identitäten und langjährigem Vertrauen. Umso sensibler war die Aufgabe, unterschiedliche Gesundheitsangebote unter einer gemeinsamen Dachmarke zusammenzuführen und gleichzeitig bekannte Klinikmarken bewusst weiterzuführen.

Spannend war auch der Blick hinter die Kulissen: Von internen Informationskampagnen über Markenworkshops bis hin zu Schulungen und laufender Begleitung wurde deutlich, wie viel interne Kommunikation notwendig ist, damit ein Rebranding nicht nur sichtbar, sondern auch wirklich gelebt wird.

 

Ein Gedanke zog sich dabei durch den ganzen Abend:
Ein Rebranding funktioniert dann, wenn Menschen beginnen zu fragen:
„Warum sieht das plötzlich anders aus?“

Denn genau dort entsteht Aufmerksamkeit und die Chance, eine neue Geschichte zu erzählen.

 

Vielen Dank an Barbara Werwendt und Martin Jesser von Mavie Med, Michael Piringer von OMV sowie Stefan Schiel von der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikation und Reputation / marketmind für die spannenden Einblicke und die offene Diskussion.

PRVA
Übersicht

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