Wolfgang Peierl: Zwischen Strategie, Projekt und Krisenkommunikation

© PZach

Nach zwei Jahrzehnten auf Agenturseite wagt der gebürtige Steirer und Wahlwiener mit 1. Juli 2026 den Schritt in die Selbstständigkeit. Als externer Senior-Berater für Agenturen in Wien, aber auch mit eigenen Kund:innen begleitet er ab sofort unterschiedlichste Kommunikationsprojekte mit Strategie-Fokus. Im Mittelpunkt: klassische/unklassische PR-Projekte, Change-Kommunikation sowie Krisenkommunikation und -prävention. Auch mit KeyMessage- und Medientrainings unterstützt der Certified Crisis Expert seine Kund:innen.

Wie erklärst du branchenfremden Personen deinen Job?

Meine Kunden sind Unternehmen. Sie sind Teil der Gesellschaft. Sie erzeugen Impact. Sie haben Mitarbeitende. Sie haben Kundschaft. Sie haben Verantwortung. Sie haben also den Anspruch und die Verpflichtung, über ihr Tun, ihr Schaffen, ihre Probleme und ihre Ängste zu informieren. Das soll strategisch, transparent und ehrlich geschehen. Und dafür gibt es dann uns.

Womit verbringst du an einem Arbeitstag die meiste Zeit?

Mit der externen Brille auf Kundenprobleme blicken und die Frage stellen, ob sich alle „in the room“ die richtigen Fragen stellen. Oder ob ein anderer Zugang nicht mehr Impact in der gewünschten Sache hätte.

Was ist für dich der Unterschied zwischen Kommunikation und Public Relations?

Die Breite an Themen, Risiken, Chancen und Dialoggruppen.

Wenn du zehn Jahre in die Zukunft blickst: Wie wird sich die Kommunikationsbranche verändern?

Wir werden viel mehr Zeit für die wichtigen Fragen haben.

Das höre ich gerne über meinen Job …

„Danke. Mit diesem Briefing fühle ich mich gut vorbereitet für das Interview“

Was nervt dich an deinem Job am meisten?

Ungelesene Briefings für heikle Medientermine.

Welchen Podcast hörst du gerade?

"Vertrauensfrage. Wenn jedes Wort zählt."

Welches Fachbuch hast du zuletzt gelesen?

„Professionelle Krisenkommunikation" von Jana Meißner und Annika Schach, Hrsg. I 2. Aufl. I SpringerVerlag mit guten Beiträgen von lieben Ex-Kolleg:innen aus GER

Mein größtes Vorbild ist …

Herbert Prohaska. Er hat mir einst auf die Frage, ob er gerade im Stress sei, geantwortet: „Herr Peierl, i bin nie im Stress“. Und ich bin überzeugt, dass er bei der Antwort nicht geschummelt hat.

Wenn dein Leben verfilmt würWie hieße der Film und wer würde die Hauptrolle spielen?

Titel: „Andy A (NDA)." Dauer: 0min. Inhalt: nicht bekannt.

Welche Social-Media-Plattform nutzt du am häufigsten?

Linkedin

Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Geschlafen wird, wenn Zeit dafür ist. Unabhängig von Uhren, Sonnenstand, Gezeiten, … . Was man beim Bundesheer halt so lernt.

McDonald's oder 5-Gänge-Menü?

Ich durfte agenturseitig die letzten Jahre den LEH-Marktführer begleiten. Produkt ist bei mir also King; nicht der Ort. Ich koche also in der Regel selbst und gerne. Dann habe ich Qualität, Herkunft und Menge der Zutaten im Griff.

Staatsoper oder Nova Rock Festival?

Musikverein. Großer Saal

PRVA
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.