© Ninosh Irmay
Authentizität schlägt Perfektion. Davon ist Cédric überzeugt. Für ihn lebt gute Kommunikation von Empathie, Offenheit und dem Mut, Dinge direkt anzusprechen. Abseits des Jobs sorgen Podcasts, eine Runde mit dem Fahrrad oder ein Afterwork Getränk mit Kolleg:innen für den passenden Ausgleich.
Am besten ein früher Start mit frischem Kaffee und einem kurzen Austausch mit den Kolleg:innen. Bei der Arbeit dann mit musikalischer Hilfe durchstarten und die tägliche To-Do Liste nach und nach abhaken. Nach getaner Arbeit dann gerne auf ein Afterwork-Getränk mit Kolleg:innen oder wenn noch Zeit ist eine Runde auf dem Fahrrad drehen, um den Tag abzurunden.
Ich vermute, dass beides auf seine Weise eintreten wird. Während Algorithmen uns dabei unterstützen werden, Kommunikationspläne weiter zu optimieren und Dialoggruppen immer effizienter zu erreichen, wird vor allem in der Face to Face Kommunikation und der direkten, persönlichen Öffentlichkeitsarbeit die menschliche Komponente noch stärker an Relevanz gewinnen. Die Authentizität des menschlichen Austausches wird meiner Meinung nach immer künstliche Perfektion schlagen. Diese Ecken und Kanten machen uns aus und ich finde, wir sollten diese mit mehr Stolz vor uns tragen.
Für mich ganz klar Empathie. Kommunikation passiert nie nur auf der verbalen Ebene, um möglichst viele der nonverbalen Codes zu entziffern und unterschiedliche Bedürfnisse zu erkennen, muss man sich auch in Andere und deren Situation hineinversetzen können. Am anderen Ende der Leitung ist schließlich immer ein Mensch, und keine Persona.
Probleme oder Unklarheiten direkt anzusprechen. Die Sachen direkt zu klären, bevor ein Konflikt heranwächst, ist mir immer ein Bedürfnis. Wie so oft bewahrheitet sich auch hier: „Durch’s Reden kommen die Leut‘ zusammen!“
Mein liebster Zeitvertreib sind Podcasts, meist mit Fokus auf aktuelle Themen im DACH-Raum oder auch internationale Ereignisse. Soziale Medien, vor allem Instagram und LinkedIn, verwende ich regelmäßig, privat jedoch meist als stiller Beobachter von Trends, News und Updates meiner Freund:innen.
In der immer schnelleren Welt ist das Buchlesen an sich schon entschleunigend. Um noch einen mentalen Gang weiter hinunterzuschalten hat mir „How to think like a fish“ von Jeremy Wade nochmals neue Perspektiven eröffnet. Es hat mich erstaunt wie viele Parallelen sich vom Angeln auf den urbanen Alltag ergeben und welche Weisheiten aus der Ruhe am Wasser abgeleitet werden können.
Wenn’s um Essen geht bin ich offen für alles. Ich versuche meistens selbst zu Hause vorzukochen und dabei neue Rezepte zu entdecken, für den Besuch eines neuen Restaurants bin ich aber auch immer mit wenig Aufwand zu begeistern.
Runterkommen hat für mich hier erst einmal Priorität, darum lieber erst von zehn rückwärts zählen und dann mit klassischer Musik im Hintergrund die Situation von einer anderen Perspektive betrachten.
Ich höre immer öfter von Bekannten, dass es bei manchen Kommunikationsabteilungen immer öfter zu Schwierigkeiten in der internen Kommunikation kommt. Ich finde, dass eine Abteilung zusammenstehen sollte, und das nicht nur für das Foto auf der Website.
Dass der Einheitsbrei aus Flyern, Social Media Captions und Texten, den die KI-Systeme erzeugen, die menschliche Kreativität und Courage, Neuses zu versuchen, immer mehr zu verdrängen scheint. Es muss der Öffentlichkeit selbstbewusster gezeigt werden, warum die Qualität professioneller Kommunikationsinhalte mehr ist als ein simpler KI-Prompt.
Ich sehe die Zielgruppe aus Sicht der PR als ein „Gegenüber auf Augenhöhe“, während Propaganda diese vielmehr als „einfache Masse“ betrachtet, die es zu beeinflussen gilt. PR benötigt eine informierte Öffentlichkeit, während eine selbstbestimmte Gesellschaft auf transparente und verantwortungsvolle PR angewiesen ist.
Um Inklusion zu leben, muss auch die Sprache Raum für Alle bieten. Ich glaube, dass die gegenderte Sprache mittlerweile trotz Bedenken der Lesbarkeit in der breiten Öffentlichkeit akzeptiert wird, weshalb ich diese aktuell wählen würde. Allerdings ist Sprache ein lebendiger Prozess und der Entwicklung und Etablierung neuer Methoden der inklusiven Kommunikation sollte stets eine faire Chance gegeben werden.