Marcel Ecker: Kommunikation auf Schiene

© ÖBB | Beatrix Bender

Als Werkstudent im PV Newsroom der ÖBB verbindet Marcel Ecker seine Begeisterung für Kommunikation mit seiner großen Leidenschaft für die Eisenbahn. Für den PRVA Newcomer steht fest: Gutes Kommunizieren beginnt mit Zuhören – und auch im Zeitalter von KI bleiben Empathie, Persönlichkeit und kritisches Denken unverzichtbar.

NEWCOMER
Wie sieht dein perfekter Arbeits-/Studientag aus?

Ein guter Mix aus konzentriertem Arbeiten, Austausch mit Kolleg:innen und spannenden Kommunikationsthemen – idealerweise mit Blick auf den Bahnverkehr. Und wenn sich Arbeit und meine Begeisterung für Züge verbinden, ist der Tag sowieso schon ziemlich perfekt. 🙂

2033: Wird die Kommunikation menschlicher/empathischer oder perfekter/KI-basierter?

Im besten Fall beides: KI macht Kommunikation effizienter – aber gerade deshalb werden Empathie, Persönlichkeit und echtes Zuhören noch wichtiger.

Was ist ein absolutes Must (Hard oder Human Skills) als Kommunikator:in?

Zuhören. Wer verstehen will, was Menschen bewegt, muss zuerst einmal wirklich hinhören können.

Was ist deine größte Stärke – beruflich und/oder privat?

Meine Begeisterungsfähigkeit. Wenn mich ein Thema interessiert, möchte ich es wirklich verstehen – und meine Begeisterung dafür auch weitergeben. Das gilt für die Kommunikation genauso wie für meine große Leidenschaft: die Eisenbahn. 🚂

Welche Kanäle oder Tools (TikTok, Podcast, Instagram etc.) nutzt du aktuell?

Beruflich natürlich die unterschiedlichsten Kommunikationskanäle, privat vor allem Instagram, LinkedIn und YouTube. Und bei Zug-Content kann es durchaus passieren, dass ich etwas länger hängen bleibe als geplant. 😉

Welches (Fach-)Buch würdest du jedem als Leseempfehlung geben?

Thinking, Fast and Slow von Daniel Kahneman – weil gute Kommunikation viel damit zu tun hat, zu verstehen, wie Menschen Informationen aufnehmen und Entscheidungen treffen.

Allesfresser, Gänseblümchen-Fan oder Frutarier – wo bist du kulinarisch zu Hause?

Ganz klar: Vegetarier.

Welche Musik hörst du, wenn du dich im Job geärgert hast?

Etwas, das ordentlich Energie hat und den Kopf wieder frei macht.

Apropos, was stört dich an der Branche?

Wenn Kommunikation mit möglichst viel Output verwechselt wird. Mehr Content bedeutet nicht automatisch mehr Relevanz – manchmal wäre weniger senden und mehr zuhören die bessere Strategie.

Um wie viel Uhr bist du heute aufgestanden?

Um 06:30 Uhr.

Wo siehst du bei der KI-Nutzung die größten Gefahren für unsere Branche?

Wenn Tempo wichtiger wird als Qualität. KI darf Kommunikation nicht austauschbar machen – kritisches Denken und menschliches Urteil bleiben unverzichtbar.

PRVA
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