© Simon Andreasen
Simon Andreasen, neues PRVA-Newcomer-Mitglied, studiert Kommunikationswissenschaft im Master mit Schwerpunkt auf strategischer Kommunikation und Public Relations. Für ihn steht erfolgreiche Kommunikation vor allem im Zeichen von Empathie, Authentizität und Neugier. Im Interview spricht er über die Zukunft der Kommunikation, warum KI den menschlichen Faktor nicht ersetzen kann und welches PR-Buch auf keiner Leseliste fehlen sollte.
Vor der Uni am besten eine Gymsession, um den Kreislauf in Gang zu bringen; anschließend anregende Diskussionen im Plenum; zu Mittag ein Kaffee und schneller Snack im Votivpark bei Sonnenschein; eine entspannte und produktive Lernsession am Nachmittag.
Definitiv menschlicher. KI ist zwar ein wertvolles Tool, besonders zur Ideenfindung, aber es zeigt sich schon jetzt, dass Menschen auf perfekte Texte und Inhalte weniger offen reagieren. Wer Menschen erreichen will, kommt um menschliche, authentische Kommunikation nicht herum.
Empathie. Wer sich nicht in das Gegenüber versetzen kann, kann nicht adäquat kommunizieren.
Ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Wenn mich etwas fesselt, möchte ich es bis ins kleinste Detail verstehen. Beruflich kann das ein neues Tool, ein neuer Skill oder ein Thema sein. Privat äußert sich das in Interessen wie zum Beispiel: wie mache ich den perfekten Cappuccino, wie baue ich Kräuter auf meinem Balkon an oder wie macht man eindrucksstarke Fotos?
Instagram, TikTok und LinkedIn sowie Podcasts
Absoluter Klassiker der PR: „How to win friends and influence people“ von Dale Carnegie. Nicht nur relevant für Kommunikatoren, sondern eher eine Studie über menschliches Verhalten, Etiquette und wie man beim Gegenüber Gehör findet.
Ich esse eigentlich alles aus aller Welt und probiere gerne neue Dinge aus. Zuhause läuft es aber meistens auf was Schnelles wie Nudeln mit Pesto oder Ramen hinaus.
Rap mit Bass wie Kendrick Lamar oder Tyler, The Creator.
Propaganda diktiert. Sie zwingt eine Sichtweise auf, egal ob das Gegenüber will oder nicht. PR hingegen sucht den Dialog und deckt auf, was zwei Seiten verbindet, auch wenn sie glauben, unvereinbar zu sein.