Was kommt nach Social Media?

Kepler Salon // Wien
Profi-Treff
27. Mai 2025
Rathausgasse 5, 4020 Linz

Social Media haben unsere Kommunikationskultur tiefgreifend verändert – doch ist das Modell in seiner jetzigen Form noch zukunftsfähig? Beim nächsten PRofi-Treff des Public Relations Verband Austria (PRVA) in Linz stellen wir die Frage:

Was kommt nach Social Media?

Drei spannende Perspektiven, ein gemeinsames Thema:

  • Viktoria Eibensteiner – Journalistin und Content Creatorin, sie hat den TikTok-Kanal von MOMENT.at aufgebaut. Sie spricht über die Herausforderungen der digitalen Debattenkultur und weiß, wie man komplexe Inhalte zielgruppenwirksam aufbereitet.
  • Andreas Mittelmeier – Digitalberater, Vortragender und Social-Media-Experte mit tiefem Verständnis für Plattformmechanismen, Nutzer*innenverhalten und Trends im Kommunikationsbereich.
  • Cornelia Lehner – Kulturmanagerin, künstlerische Leiterin des Kepler Salons sowie Soziologin. Sie bringt den Blick auf Gesellschaft, Räume des Austauschs und die Renaissance analoger Diskussionsformate ein.

Gemeinsam diskutieren die drei mit Nina Panholzer und Martina Winkler vom PRVA-Team Oberösterreich, wie sich Mediennutzung, öffentliche Kommunikation und digitale Verantwortung weiterentwickeln. Was braucht es, damit Social Media wieder mehr sind als Reichweite und Algorithmus? Und welche alternativen Orte und Formate des Dialogs gewinnen gerade an Bedeutung.

Jetzt anmelden und dabei sein, wenn sich Praxis, Theorie und Haltung zu einem Dialog auf Augenhöhe verbinden.

Nachbericht

Was kommt nach Social Media?

Mit dieser spannenden Frage lud das PRVA-Team Oberösterreich zum PRofiTreff in den Kepler Salon – und traf damit einen Nerv.

Nina Panholzer und Martina Winkler führten durch ein intensives Gespräch mit unseren Expertinnen und Experten Viktoria Eibensteiner, Andreas Mittelmeier und Cornelia Lehner und eröffneten damit einen Abend voller Reibungspunkte, Fragen und frischer Perspektiven.

Ein zentrales Thema war, dass immer mehr Unternehmen über den Ausstieg aus bestimmten Social-Media-Kanälen nachdenken – bewusst, wertebasiert und ressourcenschonend. Denn das „Social“ ist auf vielen Plattformen längst verloren gegangen.

Die Folge: Wir müssen uns neu überlegen, wie wir Zielgruppen sinnvoll und nachhaltig erreichen können – jenseits von Algorithmen und Reichweitenzahlen. Gleichzeitig wurde klar, dass Verantwortung zu übernehmen bedeutet, sich aktiv mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen – als Einzelne, Unternehmen, Politik und Gesellschaft.

Es reicht jedoch nicht, nur Kanäle zu verlassen. Notwendig sind neue Räume für echten Dialog – Orte, an denen Kommunikation wieder auf Augenhöhe stattfindet. Ziel muss Resonanz statt bloßer Kommunikation sein: eine lebendige Beziehung zur Welt, in der wir uns berühren lassen und wirklich antworten können.

Danke an alle Beteiligten, besonders an unsere Gäste, für einen Abend voller Impulse, ehrlicher Fragen und inspirierender Denkanstöße.

PRVA
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