Künstliche Intelligenz und Urheberrecht: Herausforderungen und Chancen für Marketing und Kommunikation

Binder Grösswang Rechtsanwälte // Wien
Profi-Treff
23. September 2025
Sterngasse 13, 1010 Wien

KI revolutioniert Marketing und Kommunikation, doch welche rechtlichen Fragen stellen sich bei der Nutzung KI-generierter Inhalte? Und wie können wir eigene Kreationen gegebenenfalls schützen?

Zu dieser Materie geben Dr. Ivo Rungg und Dr. Michael Horak von BINDER GRÖSSWANG Rechtsanwälte Einblick.

 

Die beiden Spezialisten für IT und geistiges Eigentum beleuchten die urheberrechtlichen Rahmenbedingungen für die Anwendung der neuen Technologie und gehen u.a. folgenden Fragen nach:

  • Wer ist Urheber von KI-generierten Inhalten?
  • Welche rechtlichen Risiken bestehen bei der professionellen Anwendung?
  • Wie können sich Kreative und Unternehmen absichern?

 

Moderation: Oliver Heiss, Sayo Brand Advisors, PRVA-Vorstandsmitglied

 

Nachbericht

KI revolutioniert Marketing und Kommunikation – Urheberrecht bleibt zentral

Am 23. September 2025 stand beim PRofi-Treff bei BINDER GRÖSSWANG Rechtsanwälte GmbH die rechtliche Seite des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in Marketing und Kommunikation im Mittelpunkt. Im Fokus standen sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von KI als auch die Rechte an eigenen kreativen Leistungen.

Ivo Rungg und Michael Horak gaben spannende Einblicke in die aktuellen Regelungen und wiesen auf zentrale Fallstricke hin:

Drei große Stolperfallen bei KI:

  • Training: KI wird häufig mit urheberrechtlich geschützten Texten trainiert.

  • Prompting: Auch die Art, wie wir Fragen an die KI stellen, kann rechtlich relevant sein.

  • Ergebnisse: KI generierte Inhalte können Originalen so ähnlich sein, dass sie geschützt sein könnten.

Wichtige Learnings für Kommunikator:innen:

  • Urheber kann nur ein Mensch sein.

  • Dokumentuploads im Zuge des Promptings gelten bereits als Vervielfältigung.

  • Kreativ gestaltete Prompts können selbst urheberrechtlich geschützt sein.

  • Eigenen Content einbringen und Arbeitsschritte dokumentieren erhöht die Sicherheit.

  • Kostenpflichtige KI-Tools sind in der Regel rechtlich sauberer trainiert.

  • Transparenz durch KI-Kennzeichnung ist wichtig, aber noch nicht gesetzlich verpflichtend.

Ein Fazit der Veranstaltung lautete: „Wenn KI freie Fahrt hat, könnte es für Kreative schwer werden.“

Moderiert wurde der Abend von Oliver Heiss von Sayo Brand Advisors und PRVA-Vorstandsmitglied. Für PR-Profis bedeutet dies vor allem: Chancen der KI nutzen, Risiken kennen und rechtlich sicher agieren.

PRVA
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