© Natalie Kressierer
Natalie Kressierer arbeitet aktuell als Intern bei der Erste Group Bank AG und bringt frische Perspektiven in die Kommunikationsbranche. Sie ist überzeugt: In einer zunehmend KI-geprägten Welt werden Authentizität, Empathie und gutes Zuhören immer wichtiger. Mit Disziplin und Neugier verfolgt sie ihren Weg zwischen Uni, Job und neuen Impulsen für die Kommunikation von morgen.
Ich komme entspannt in der Arbeit an und kann den Tag nutzen, um etwas Neues zu lernen: Entweder bei einem Workshop, einer Veranstaltung oder bei einem spannenden Projekt. Kollegen, mit denen man sich gut versteht und gemeinsames Mittagessen dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen 😊
Ich denke, dass die Kommunikation in Zukunft menschlicher und empathischer wird. KI übernimmt nicht nur einen großen Teil unseres Alltags, sondern kommt auch in vielen Formen der Massenmedien immer mehr zum Einsatz. Ich denke, dass der Wunsch nach mehr Authentizität und Menschlichkeit dadurch wichtiger wird – Je mehr Perfektion wir sehen, desto mehr verspüren wir den Drang nach Echtheit.
Ich denke, dass eine der wichtigsten Eigenschaften als Kommunikator das Zuhören ist. Bevor man sich in die Kommunikation stürzt, sollte man das jeweilige Thema und die grundlegenden Problemstellungen gut verstanden haben. Kommunikation sollte nicht übereilt, sondern im Gegenteil, gut durchdacht sein.
Meine größte Stärke ist mit Sicherheit Disziplin: Ob im Job, in der Uni oder privat bei meiner Gym-Routine – ich erledige Dinge lieber direkt, als zu bereuen, dass ich nicht früher angefangen, bzw. meine Vorsätze eingehalten habe.
Ich liebe es, Podcasts zu hören – auf dem Weg von und zur Arbeit, im Gym oder bei Spaziergängen. Darüber hinaus nutze ich Instagram und LinkedIn (was leider schneller abhängig macht, als man meinen möchte…)
„Die Brüder Karamasow“ von Fjodor Dostojewskij: Man lernt nicht nur unglaublich viel Historisches, sondern wird mit einer Bandbreite an Fragestellungen und Gedanken konfrontiert, die auch heute noch extrem relevant sind.
Was Kulinarik angeht, schließe ich nichts aus und liebe es, Gerichte verschiedener Kulturen zu probieren – Am liebsten habe ich aber die ukrainische und georgische Küche!
„Jerk“ von Oliver Tree – I’m minding my own […] business.
Um 07:15 Uhr 🥱
Eine große Gefahr ist sicherlich die Verbreitung von Falschinformationen, wenn sich zu sehr auf den Output von KI-Tools verlassen wird. Zudem könnten Menschlichkeit und Authentizität unter der Nutzung von KI leiden und Kommunikation zu einheitlich werden.
Propaganda möchte durch gezieltes Verbreiten von Halbwahrheiten oder auch Feindbildern indoktrinieren und eine Ideologie verbreiten. Währenddessen zielt die PR darauf ab, durch Vorteile und Argumente zu überzeugen und langfristiges Vertrauen zu schaffen. Außerdem unterliegt die PR ethischen Standards, was bei der Propaganda nicht der Fall ist.
Das kann und möchte ich persönlich nicht beurteilen – ich bin keine Expertin auf dem Gebiet und kenne mich mit den Implikationen, die diese Änderungen mit sich bringen, nicht genügend aus. Meiner Meinung nach sollte das ein Thema für Sprachwissenschaftler oder andere Experten auf dem Gebiet sein, rein aus persönlichen oder politischen Sichtpunkten lässt sich diese Frage nur schwer beantworten 😊